Österreich steht vor großen Herausforderungen. Wir haben hohe Staatsausgaben, ein Defizit und eine Situation, die Experten als nicht ein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem beschreiben, dass wir kein Einnahmenproblem haben, liegt seit Jahrzehnten vor allem an einer Sache, die vor kurzem reformiert wurde, nämlich der kalten Progression über das Thema Rede ich heute mit Felix über Felix dein Stichwort. Ja, Nico, das Einnahmenproblem, das haben wir wohl mit dem mit dem letzten Budget.
Was die kalte Progression uns wirklich gekostet hat
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Niko und Felix erklären die kalte Progression und diskutieren, wie sich die Einkommensteuer über Jahrzehnte verändert hat. Es geht um Entlastung von Arbeit, Vermögenssteuern und die politischen Hürden einer Steuerreform.
Redaktionell zusammengefasst aus der Folgenbeschreibung.
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Liebe Hörerinnen und Hörer,
Steuern sind nach Sterben ungefähr das, womit sich die Leute am wenigsten beschäftigen wollen. Felix nennt die Einkommensteuer trotzdem sein Lieblingsthema, und nach dieser Folge versteht ihr vielleicht warum.
Wir haben uns angeschaut, was passiert wäre, hätte man die Tarifstufen aus den 1970ern einfach mit der Kaufkraft mitwachsen lassen.
Das Ergebnis: Die Steuerfreigrenze läge heute bei rund 60.000 Euro. Das österreichische Medianeinkommen wäre komplett einkommenssteuerbefreit. Konkret hieße das rund 600 Euro mehr im Monat für den Medianverdiener, 1.200 Euro für einen Haushalt mit zwei arbeitenden Eltern.
Felix postuliert, dass genau diese jahrzehntelang nicht abgegoltene kalte Progression der Grund ist, warum sich viele Österreicherinnen und Österreicher keine Rücklagen mehr aufbauen können.
Ich führe aus: Wer diese Einnahmen streicht, reißt ein kaum füllbares Loch von fast 90 Prozent der Einkommensteuereinnahmen ins Budget. Und dann reden wir über das, was man in Österreich angeblich nicht ansprechen darf: Vermögenssteuern, Grundsteuer, Erbschaftssteuer.
Am Ende steht Felix' These: Ein Defizitverfahren und die stärkste Partei in Opposition, eine bessere Ausgangslage für unpopuläre, aber notwendige Reformen gibt es nicht.
Was sagt ihr dazu? Ich freue mich auf eure Rückmeldungen.
Euer Niko
Kapitel:
00:00:00 "Kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem"
00:01:25 "Steuern, das ist nach Sterben so circa das, womit sich die Leute am wenigsten beschäftigen wollen"
00:03:03 "Die heutigen 13.308 Euro wären kaufkraftbereinigt circa 60.000 Euro"
00:03:47 "Das Medianeinkommen wäre damit einkommenssteuerbefreit"
00:05:33 "600 Euro mehr im Monat"
00:07:25 "Was finanziert denn der Staat damit?"
00:08:52 "Damit mache ich mich bei links und rechts unbeliebt": Erbschaftssteuer als Tausch
00:10:02 "Es gibt drei Vermögenssteuern": Vermögen, Erbschaft, Grundsteuer
00:13:15 "Zuerst den Faktor Arbeit entlasten": Österreich vs. Schweden im OECD-Vergleich
00:14:37 "Straffrei Entscheidungen treffen, die kurzfristig wehtun"
00:15:25 "Die Wahrheit ist den Leuten zumutbar"
00:16:38 "Packen wir die Kettensäge aus"
Kapitel.
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- 0:00Kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem
- 1:25Steuern, das ist nach Sterben so circa das, womit sich die Leute am wenigsten beschäftigen wollen
- 3:03Die heutigen 13.308 Euro wären kaufkraftbereinigt circa 60.000 Euro
- 3:47Das Medianeinkommen wäre damit einkommenssteuerbefreit
- 5:33600 Euro mehr im Monat
- 7:25Was finanziert denn der Staat damit?
- 8:52Damit mache ich mich bei links und rechts unbeliebt": Erbschaftssteuer als Tausch
- 10:02Es gibt drei Vermögenssteuern": Vermögen, Erbschaft, Grundsteuer
- 13:15Zuerst den Faktor Arbeit entlasten": Österreich vs. Schweden im OECD-Vergleich
- 14:37Straffrei Entscheidungen treffen, die kurzfristig wehtun
- 15:25Die Wahrheit ist den Leuten zumutbar
- 16:38Packen wir die Kettensäge aus
Das Gespräch zum Lesen.
Automatisches, noch nicht redaktionell korrigiertes Transkript. Namen und einzelne Wörter können fehlerhaft sein. Die Zeitlinks führen ungefähr an die jeweilige Stelle.
Wie gesagt bereits kreative Wege gefunden dieses zu beseitigen, das Ausgabenproblem noch nicht so stark mit der heutigen meiner liebsten Verschwörungstheorie sozusagen, würden wir wahrscheinlich auch dieses Einnahmenproblem wieder vollends aufreißen, so viel vorab gesagt. Aber ja, worum, worum soll es gehen? Mein absolutes Lieblingsthema ist die ist die Einkommenssteuer, die Einkommenssteuer in ihrer Form, wie sie es aktuell gibt mit den
Tarifstufen, beginnend bei einer Steuerfreigruppe und heutzutage einem Höchststeuersatz von 55%. Ist so in den 1970er Jahren eingeführt worden. Ich glaube, du bist der erste Mensch oder einer der ersten Menschen, die das als sein Lieblingsthema bezeichnen, weil ich glaube, mit Steuern, das ist nach sterben so circa das, womit sich Leute am wenigsten beschäftigen wollen. Ich glaube, es gibt da draußen Steuerrechtsexperten, die sich auch sehr gerne mit diesem Thema beschäftigen und. Ich kenne aber aber. Ich bin mir sicher, der Volkswirt von Welt wird auch gerne sich mit dem Thema Steuern und.
Dieser Steuer auf Arbeit beschäftigen, bevor wir, bevor wir darauf zu sprechen kommen, wie sich die Steuer auf Arbeit im OECD Schnitt in Österreich entwickelt hat. Schauen wir uns einmal an, was unsere Steuer auf Arbeit überhaupt ist. Ja, also wie gesagt, unser Modell aus den 19 Siebzigern in einem in einem progressiven Tarifstufenmodell, das heißt, wenn du mehr verdienst, zahlst du mehr Steuern, soziale Gerechtigkeit. Das wollen wir heute gar nicht in Abrede stellen. Das ist eine Grundentscheidung, die getroffen wurde, und die
akzeptieren wir als solche, was ich gerne kritisch hinterfragen möchte, ist, wieso man damals nicht daran gedacht hat, dass es so etwas wie eine Inflation gibt und das 50 Jahre später. Die das Äquivalent zu den heutigen 13000€, das ist die Steuerfreigrenze, wahrscheinlich um einiges, einiges weniger sein werden, als es damals gewesen ist. Insofern. Würde ich so gleich sagen, was wäre die Steuerfreigrenze, wenn man sie vollständig?
Ja, ja, was? Hätte ja ja, warte, warte, warte, komm her dazu. Ich bin noch in meiner Einleitung, insofern haben wir uns genau das angeschaut. Ich habe die die heutigen Tarifstufen genommen, sie der einfache halber in die in das Jahr 1975 zurückgezogen und dann mit der Kaufkraft valorisiert. Das heißt unsere Tarifstufe 0, die heutigen 13308€ wären im kaufkraftbereinigten Modell heute circa 60000,00€. Wo ist der Mediam?
Aktuell 5 und. 50000€. O. K, also der Median wäre knapp, was 10000€ unter dem. Das österreichische Median Einkommen wäre damit einkommensteuerbefreit ja vorausgesetzt. Es wäre ja dasselbe, was man auch nicht sagen kann, aber. Ja genau, wäre wahrscheinlich dann auch anders, aber genau und da ist auch das, wo sich dieses Thema sehr stark niederschlagen würde. Was ist, was ist denn unser großes Problem? Die österreichische Bevölkerung sieht sich wahrgenommen und ich glaube, hier ist sozusagen der volkswirtschaftliche Beweis dazu da, vor die Herausforderung
gestellt, dass sie oft kleinste Anschaffungen, die Außertürlich zu machen sind. Hausnummer, die Waschmaschine geht kaputt und muss ersetzt werden 1000€ solche Anschaffungen nicht mehr in der Lage quasi zu lösen, weil die Rücklagen nicht mehr da sind, nicht mehr gebildet werden können. Jetzt bekommen wir erzählt. Das ist, weil alles so teuer wird, weil die Teuerung so schlimm ist und weil die Unternehmen so gierig sind, und da muss ich sagen, an dieser Stelle Bullshit das ist, weil wir mit dieser, mit dieser Einkommensteuerprogression, die
überhaupt erst seit 2023 zu 2 dritteln abgegolten wird, riesige Defizite in die Haushaltskassen der österreichischen Bevölkerung gerissen haben. Um ein um ein Sozialsystem aufzubauen, das in seiner jetzigen Form überholt ist und dringend eigentlich von Grund auf rasiert gehört. Aber da kommen wir dann später hin. Was bedeutet dieses System für das Medianeinkommen, das sind wir gerade gewesen, da der Medianeinkommensbürger hätte im Monat 600€ mehr.
Quasi brutto vom Netto, vom Brutto über. Also bei jedem Monatsgehalt würden 600€ mehr übrig. Bleiben. Genau das heißt. Mal 14 2. Ein ein Haushalt mit 2 erarbeiteten Eltern hätte 1200€ mehr im Monat. Das ist eben, das ist eben ganz genau viel, damit machen, genau um es angreifbar zu machen, das ist dann eben das, das ist dann eben diese. Kreditrate, die man leisten könnte, um sich Eigentum aufzubauen. Das ist das Geld, mit dem man das Kind auf den Schulschikurs mitschicken kann. Das ist vielleicht die Möglichkeit, sich ein Auto anzuschaffen oder eben auch,
wenn etwas kurzfristig im Haushalt kaputt geht, der Fernseher, die Waschmaschine, der Geschirrspüler, der Kühlschrank, vielleicht Klimatisieren des Hauses, ja soll. Zu diesen sollte dieser Zeit auch sehr wichtig sein. Das sind genau diese Anschaffungen, die außer Natürlichen, die dadurch würde ich sagen, nicht mehr möglich sind. Heißt. Dein Argument ist im wesentlichen, man kann in Österreich wesentlich schwieriger durch diese kalte Progression die 50 Jahre nicht vollständig abgegolten wurde. Also es gab schon leichte Anpassungen, aber bei weitem nicht vollständig möchte ich der Vollständigkeit salbers sagen, die sorgt dafür, dass man kein
Vermögen oder wenig oder schwierig Vermögen aufbauen kann. Schau ja, vermögen bis. Zwischen 69166€ und 103072,00€ werden mit 48% besteuert, derzeit im kaufkraftbereinigten Modell wären hier erst 20% Einkommensteuer fällig. Und aktuell? Na, aktuell sind es 48% auf diese, auf diese, auf diese Sektion deines Einkommens. Ja da, da wird dir, da wird dir
dein Einkommen weggefressen, da langt der Staat aus meiner Sicht übermäßig zu. Was finanziert denn der Staat? Damit vermutlich. Vermutlich die vermutlich zu einem großen Teil die Pensionen. Du hast dir das ja angeschaut, zu wieviel wieviel des Staatshaushalts macht in etwa der Faktor Arbeit aus, wieviel machen andere Dinge aus und wie Staatsbankrott werden wir, wenn wir die wenn wir hier mit der Kettensäge ansetzen würden sehr. Du hast halt im bei dem auf der Einkommensseite 2 große Brocke. Das ist einmal die
Einkommenslohnsteuer beziehungsweise die Mehrwertsteuer. Das sind die 2 größten Einnahmenblöcke im im Staatshaushalt. Also wenn man da hergehen würde und das vollständig abgegolten hätte, dann wären ich mein Roundabout, haben wir uns das angeschaut, fast 90% der Einkommensteuereinnahmen weg, das heißt von einem Drittel der Einnahmen fehlen 90%, das wäre schwer. Bis gar nicht zu refinanzieren, ohne massivste massivste Einsparungen, weil wenn man sich
halt anschaut, dass die Pensionsausgaben, also die Zuschüsse für unser Pensionssystem, weil das finanziert sich ja bekanntlich nicht aus den Sozialversicherungsbeiträgen vollständig in immer weniger werden, schwer bis gar nicht. Also ich, ich sehe, ich sehe nicht, wie man das von heute auf Morgen abschaffen, ändern könnte. Ich meine, ich sagte was dazu. Und damit werde ich mich jetzt sowohl bei Links als auch bei rechts sehr unbeliebt machen. Aber wenn es diese Einkommensschröpfung nicht gäbe, ja wenn ohne dass
Österreicherinnen und Österreicher oder Steuerzahlerinnen und Steuerzahler wieder in der Lage wären, tatsächlich Rücklagen aufzubauen, die dann auch über Generationen vererbt werden könnten. Dann wäre es ja tatsächlich sinnvoll, eine Erbschaftssteuer einzuführen. Ja, weil das sind ja, dass das das dann, wenn der Faktor Arbeit nicht mehr so stark besteuert wird, oder wenn der Faktor Arbeit in der Intention der Gesetzesschreiber von aus den 1970er Jahren reformiert werden würde, ja, dann könnten wir ja Einkommen, dann könnten wir
statt dem Einkommen, den den Wohlstand besteuern, weil dann hätten wir den Österreicherinnen Österreichern erlaubt. In ihrer Lebenszeit einen Wohlstand anzusammeln, den sie ja auch gerne an die nächste Generation weitergeben soll, das ist ja auch eine ein legitimer Grund. Aber dann wäre es auf einmal vertretbar, als Staat hier auch mitzuschreiben. Geb ich dir grundsätzlich recht, man muss halt bei Vermögenssteuern, also gibt es ja 3 die klassische Vermögenssteuer, die Erbschaftssteuer, die Halt anfällt, wenn du verstirbst und deine Erben das übernehmen und die Dritte ist die Grundsteuer, weil die zielt halt auf das wo. Wo das Vermögen am wenigsten
schwer außer Landes geschafft werden kann. Immer wieder das. Letzte Mal valorisiert. Worden. Ziemlich genau zum selben Zeitpunkt, wo auch deine Einkommensteuer einlohnsteuer zuletzt angepasst wurde. Wenn ich das richtig im Kopf habe. Nein, meine Einkommensteuer ist das letzte mal 2023 angepasst. Entschuldige, der hat Original eingeführt. Also die wurde nie valorisiert. Wurdest du entschuldige seit 1973 dank dir wurde die niemals valorisiert die. Ist im Vergleich zu anderen Staaten auch wesentlich wesentlich geringer. Wir haben eine Eigenheimquote, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe von 50% in Österreich und sie ist halb, also der das
Halbjahr 0,5% des bips ist glaube ich die ja das Aufkommen von Vermögensstarren. In. Aber jetzt sage ich dir was dafür sage ich dir was das. Sieht zum Beispiel ein Prozent. Jetzt sage ich dir was dazu. Jetzt schaffen wir durch ein durch ein Zurücksetzen dieser Einkommensteuer auf das Niveau, auf das ja eigentlich intendiert war, zwar ein Loch im Budget, aber können das ja gegenfinanzieren mit einer Vermögenssteuer, eine anpassende Grundsteuer und, und ich sag dir was ganz Tolles daran, es bleibt
ja auf einmal den Österreichern Einkommen über, das heißt, man kann ihnen dann ja auch zumuten. Statt sich nur auf eine erste Säule des Pensionssystems zu verlassen, auf einmal auch in eine dritte Säule selbst zu investieren, das heißt, wir könnten ja auch unser, unser, unser, wir könnten sie quasi über eine Pensionsreform und über diese Steuern, ja fast schon gegenfinanzieren. Das Betonung würde ich aber auch fast setzen, weil man muss schon erwähnen vermögenssteuern und das ist schon, also es ist nicht richtig, wie gewisse Leute manchmal behaupten, dass das. Einnehmen einer Vermögenssteuer beziehungsweise Erbschaftsteuer schon aufwandstechnisch mehr
kostet als als als das, was man reinbekommen würde. Das stimmt nicht, also kann man einfach nachschauen. Fakt ist aber, eine Einkommensteuer und eine Mehrwertsteuer sind haben ein wesentlich höheres Steueraufkommen als eine Erbschaftsteuer oder klassische Vermögenssteuern, je nachdem wo man sie anlegt. Es es gibt durchaus Beispiele, international, auch in den USA. In hat man vermögenssteuern, was die wenigsten Leute sich vorstellen können, oder die Grundsteuer ist oder auch wesentlich höher in der in der Schweiz haben sie Vermögenssteuern in einer abgewandelten Form das es es
hängt halt stark ab davon wie dein Staat gestaltet ist, wie die Vermögenswerte deiner Bevölkerung gestaltet ist, wie du das sinnvoll gestalten kannst. Bei uns ist es faktisch so OECD schnitt. Sind wir unter den Staaten die Einkommen am stärksten besteuern und Vermögen am wenigsten stark besteuern, weshalb uns auch oft empfohlen wird, Einkommen zu entlasten und vermögen stärker zu besteuern, von der OCD aber ja, bezüglich der Refinanzierung müsste man sich's anschauen, ja. Und du sprichst dabei das ganz richtige an, nämlich wenn um eine, wenn um eine, um darum gesprochen wird, eben den Faktor, den Faktor.
Wohlstand stärker zu besteuern. Dann muss man zuerst den Faktor Arbeit entlasten. Wir hatten 2020 den den im im OECD schnitt 47,3% Belastung auf den Faktor Arbeit seit 2020 ist das von 47,3% auf 47% gesunken. Im selben Zeitraum beispielsweise Schweden, hatte 2020 einen noch viel höheren Schnitt. Die waren damals bei 50%, die
sind auf 41,5% Hinuntergesunken, das sind -8,6 Prozentpunkte. Ich muss mich ein bisschen der Stelle kurz korrigieren, ich vergleiche hier gerade die Zahlen von 2020 24, nicht von 2020 und 20. 5. Jetzt muss man bei Schweden halt dazu sagen, die haben einen extrem starken Einschnitt gehabt. In den wenn ich richtig im Kopf habe, Neunzigern mit einem Staatsbankrott seit. Postulier auch gerade ein für Österreich. Ja, in der EU ist es schwieriger, einen Staatsbankrott hinzubekommen. Aber ja. Wenn ich jetzt, wenn ich jetzt noch weiter im Vokant in meinen
Thesen sein darf, ja, wir haben schon ein Defizitverfahren, wir haben schon eine, wir haben schon eine Opposition, in der die Stimmenstärkste Partei bei der letzten Wahl sitzt. Also ein ein ein viel besseres Szenario sozusagen, um straffrei unter Anführungszeichen als Politiker Entscheidungen zu treffen, die jetzt kurzfristig weh tun und vermutlich auch bei der nächsten Wahl eine natürlich jegliche Möglichkeit auf Stimmengewinne verwehren würden. Aber dafür langfristig unserem
Land helfen würden, seinen Bewohnern helfen würden und damit der ganzen Wirtschaft helfen würden. Eine viel bessere Ausgangssituation gäbe es wohl. Nicht ja. Ich würde aber auch widersprechen, in einem Punkt ein ein Gast eines vergangenen Podcasts hat mal gesagt, und das ist auch ein bekannter Zitat, die Wahrheit ist den Leuten zumutbar. Man kann Reformen schon große umsetzen. Wir haben einfach in den letzten Jahrzehnten keine Tradition dafür gehabt, dass man hat lieber die großen Probleme ignoriert und die und kleine Step Step bei Step Reformen gemacht. Zwar eine Frage hätte ich jetzt
um das ganze abzurunden, du nimmst das ganze Verschwörungstheorie. Die Verschwörungstheorie hab ich aber bis jetzt noch nicht gehört, weil das alles ist ja irgendwo faktenberuhend. Ich glaub, sobald du in Österreich das böse p Wort. Pensionen ansprichst und alternative Möglichkeiten, die damit irgendwo in Berührung kommen, versuchst aufzuzeigen. Bist du ein Verschwörungstheoretiker? Okay spannend. Naja, was sagt ihr, liebe Gäste dazu, liebe Zuhörer, ist es was
der Felix Dir postuliert, aus eurer Sicht plausibel? Ich freue mich auf Rückmeldungen und. Auf bald. In dem Sinne packen wir die Kettensäge aus und retten wir damit Österreich afoeira. Wenn dir diese Folge gefallen hat, Folge dem Podcast, Bewerte ihn und teile ihn mit Freunden. Ich freue mich immer über Feedback bis zum nächsten Mal. Tschau